Wie beginne ich mit Aikido? Der Anfang Anfangen kannst Du jederzeit. Komm einfach zu einem kostenlosen Probetraining vorbei. Eine kurze mail an dojo.koenigsbrunn@gmx.de oder ein Anruf (siehe Kontakt) wäre nett. Selbstverständlich ist es auch möglich, sich durch Zuschauen einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wir sind allerdings der festen Überzeugung, dass die beste Art Aikido kennen zu lernen und zu verstehen das eigene Tun und die eigene Erfahrung ist. Es gibt viele Gründe, Aikido zu üben: Manche Übende wollen lernen, sich zu verteidigen, andere suchen körperliche Fitness oder Verbesserung Ihrer Haltung, wieder anderen geht es um die geistige Entwicklung durch Kampfkunst. Alle diese Gründe sind gut und sinnvoll. Meist ändern sie sich im Laufe der Zeit und die Gründe, aus denen man anfängt, sind oft nicht die, warum man dabeibleibt. Auf jeden Fall sollte Aikido immer Spaß machen. Das ist für ein Probetraining erforderlich: Zu Beginn ein bisschen Neugier und bequeme Sportkleidung, zum Beispiel einen Trainingsanzug. Zum laufenden Training ist ein Gi (Judo-Anzug) notwendig. Anfängerkurse: Wir bieten auch regelmäßig Anfängerkurse an. Das Ziel des Anfängerkurses ist es, die ersten Grundlagen des Aikido zu vermitteln. Man erlernt die grundlegenden Ausweichbewegungen gegen diverse Angriffe aus dem Stand, erste Hebel- und Wurftechniken, sowie die Grundlagen der Fallschule. Durch allgemeine und funktionelle Gymnastik werden im Training Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft aufgebaut. Nach dem Anfängerkurs ist man für das laufende gemeinsame Training bestens vorbereitet. Das Mindestalter für das Kindertraining beträgt 9 Jahre, für das Erwachsenentraining 14 Jahre. Die Trainingskleidung: Für die ersten Trainings wird lediglich einfache Sportbekleidung benötigt: Lange Trainingshose und T-Shirt. Darüber hinaus sind ein paar Badeschuhe für den Weg von der Umkleidekabine in das Dojo (Trainingshalle) wichtig. Es wird in der Regel barfuß trainiert, vor dem Training können (sollten) die Füße in den Umkleiden gewaschen werden. Nach dem Einstieg ist dann ein Budo-Gi die angemessene Bekleidung. Er besteht aus einer Jacke, Hose sowie einem Stoffgürtel. Für fortgeschrittene Aikidoka ab dem 1. Dan wird auch ein Hakama, ein schwarzer/ dunkelblauer traditionell japanischer Hosenrock getragen. Der Trainingsablauf: Vor und nach dem Training sammeln wir uns in einem Augenblick meditativer Versenkung, und bringen bei einem kurzen Grußzeremoniell den Respekt vor Lehrern und Übungspartnern zum Ausdruck. Das Training beginnt mit einer Aufwärmphase und gymnastischen Übungen, die neben der Erwärmung des Körpers und der Verbesserung der Beweglichkeit und Haltung den Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit fördern, den Energiefluss aktivieren und zu mehr Wohlbefinden und Körperbewusstsein führen. Vorwärts, rückwärts, seitwärts Fallen und Rollen zu können dient im Aikido dem sicheren und verletzungs- freien Selbstschutz in späteren Partnerübungen (und natürlich auch im Alltag). Über verschiedene Grundübungen, beginnend mit Vorübungen zur Rückwärtsrolle wird sukzessive die Roll- und Fallschule aufgebaut und perfektioniert. Kihon, die Grundschule nimmt einen weiteren inhlatlichen Teil der Übungsstunde ein. Geübt werden hier Wurftechniken (nage waza) und Hebeltechniken (katame waza). Die Bewegungen werden so gezeigt, dass sowohl "Angriff" als auch die "Verteidigung" für beide Partner übbar sind. Diese Bewegungen sind zunächst "idealisiert", d. h. für beide Partner genau vorgeschrieben, um ein hohes Maß an Verständnis erreichen zu können. Sie dienen, obwohl dem Grunde nach durchaus realitätstauglich, nicht der Verteidigung unter realen Bedingungen, sondern zum Erlernen bestimmter Prinzipien, die im Aikido Anwendung finden. Im fortgeschritteneren Stadium werden die Bewegungen dann freier, denn Ziel des Aikido ist die Anpassung an die jeweilige Situation. Geübt wird im ständigen Wechsel, nach jeweils zwei beidseitigen "Angriffen", immer beginnend mit dem fortgeschritteneren Partner. So hat der noch nicht soweit Fortgeschrittene die Möglichkeit, noch einmal auf jedes Detail achten zu können. Anschließend gibt es eine Entspannungsphase, die z.B. aus Atem- oder Dehnungsübungen bestehen kann und dem Körper die Möglichkeit gibt, zum Normalzustand zurückzukehren. Mit einem Zeremoniell und einer kurzen Meditation endet dann der Unterricht. Weitere Trainingsinhalte: Neben den Techniken für den Kampf ohne Waffen (Taijutsu) führen wir später auch Techniken mit und gegen Waffenangriffe aus. Geübt wird hierbei mit traditionellen Waffen aus Holz, dem Tanto (Messer), dem Bokken (Schwert) und dem Jo (Stab).